Die insgesamt fast 20.000 teilnehmenden Männer wurden in den zugrundeliegenden Studien zunächst experimentell in ihrer Männlichkeit verunsichert.
Ganz neue Sätze
Ich stell’ mir gerade vor wie da so 'ne Atzin von Wissenschaftlerin sitzt die das einfach aus Spaß an der Sache gemacht hat.
Zum Thema “männlich aussehen” fällt mir immer wieder folgendes Bild ein:

Das Problem ist nur: wie bekommt man am besten in die Köpfe, dass die ganzen Stereotypen einfach nur in den Abfall gehören? Schule/Lehrer sollte man denk ich auf jeden Fall mit ins Boot holen aber alleine reißen die das auch nicht.
Ich denke ein guter Anfang wäre, wenn nicht immer erzählt wird, dass Männer und Männlichkeit böse ist.
Edit: Ihr stoßt interessanterweise genau in dieses Horn. Mann = Böse. In dem Artikel geht es genau darum, dass diese Darstellung, die Art von toxischer Männlichkeit erzeugt, die wir nicht gerne haben. Aber gut - es sind immer die anderen, nie mann/frau/es selber.
Es fehlt eine alternative Darstellung von Männlichkeit an denen sich junge Männer orientieren. Dafür braucht es positive Verstärkung, nicht negative.
Ich denke man kann die ART der Männlichkeit schon hinterfragen und bewerten. Und Männern helfen von toxischem Verhalten wegzukommen. Dazu muss man aber ansprechen DÜRFEN, dass ich nicht wenige Männer problematisch verhalten. Sage ich jetzt mal so. Als Mann.
Und wenn statisch z.B. übermäßig viel Gewalt und anderes negatives Verhalten von Männern ausgeht, dann bitte benennen. Muss sich ja nicht jeder angesprochen fühlen. Aber die ursachlichen Männer bitte schon.
Natürlich will ich als Mann nicht pauschal verurteilt werden. Aber Frauen wollten sich halt auch sicher bewegen und leben. So lange das nicht gewährleistet ist finde ich dieses “mimimimimimi, die armen Männer” etwas fehl am Platze.
Ach, wenn ich mir noch was wünschen darf: könnt ihr das mit den lauten Autos lassen? Frauen interessiert das eh kaum, wenn dann gucken nur Männer. Wenige. Die meisten nervt es nur.
Dafür gibt es im Internet VIEL ZU VIELE Influencer, die wohlbekannten “Möchtegern-Alpha-Männer”, die den Jugendlichen ein völlig verzerrtes Weltbild eintrichtern… Kohle, Girls, Cars, Boss, usw… DIE müssten erstmal weg!
Theoretisch stimme ich dir zu - das sollte nicht immer erzählt werden. Das wird es meiner Erfahrung nach aber nicht. Es gibt definitiv Stimmen, die sich öfter ungewählt ausdrücken (siehe z. B. die oft sexistische “women’s stuff”-Community hier), aber das ist nur ein kleiner Bruchteil der Gesamtpopulation.
Leider wird die Diskussion darüber erschwert, weil ein Haufen Leute programmiert wurde, die Phrase “toxische Maskulinität” falsch zu verstehen.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen !1!!!1!
Schule/Lehrer sollte man denk ich auf jeden Fall mit ins Boot holen aber alleine reißen die das auch nicht.
also wenn die lehrer die einzigen sind die dir sagen dass männlichkeitskonzepte für den abfall sind dann bewirkt das mit 100% sicherheit dass jugendliche sich besonders für diese männlichkeitskonzepte interessieren weil sie ja verboten sind.
Deshalb sagte ich ja in dem von dir zitierten Teil, moment ich zitiere mich nochmal:
aber alleine reißen die das auch nicht.
Toxische Männlichkeit schadet eben auch den Männern. Danke für das Teilen des guten Artikels.
kann mir BITTE mal jemand diese „Männlichkeit“ erklären? Like was soll das sein, ausserhalb von irgendwelchen gesellschaftlichen Stereotypen und Erwartungen?
Wenn ich von dem Männlichkeitsbild ausgehe das mir von meiner Familie vermittelt wurde (Arbeitermilieu des Ruhrpotts):
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Selbstbewusst, nicht unbedingt dominant, aber wissend wo er steht und in sich und seiner Art fest. Eher zurückhalten und ruhig? Kein Problem (“Weisstenoch der Bruder von dein Oppa? Dat war nen ganz kalter Killer im Kriech aber eigentlich ein ganz ruhiger und lieber…)”
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Sich nicht provozieren lassen, wer sich selber durch verbale Angriffe in seiner Männlichkeit gekränkt fühlt… nun, dann hast du wohl ein gewisses inneres Problem
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Die Familie steht an erster Stelle, und ja, das bedeutet auch dass du als Familienvater putzt, kochst und dich um die Kinder kümmerst. Nein, das ist nicht die alleinige Aufgabe der Frau. Ja, nähen ist auch etwas was du können solltest - ist doch doof wenn die Kinder ein Loch in der Hose haben und du es nicht flicken kannst, näch?
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Die Lebensweise eines anderen hat dir egal zu sein, ein anderer Mann ist schwul? Na und? So lange er dich nicht anbaggert hast du das zu akzeptieren.
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Man(n) steht für schwächere ein - aber nicht nur wenn der / die vermeintlich schwächere eine hübsche Frau ist sondern auch wenn es sich um Oppa Ötztürk handelt die da gerade von irgendwelchen Halbstarken bedrängt wird.
Erfülle ich die Ideale? Keine Ahnung, man(n) bemüht sich… alles in allem halte ich das aber für relativ gesund, vor allem wenn man eben das Milieu und die Zeit meiner Kindheit (80er) bedenkt
Das klingt halt einfach wie Dinge, die man allgemein als Erwachsener können/lernen sollte
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Es ist ein gesellschaftliches Konstrukt und so wie viele andere gesellschaftliche Konstrukte gibt es nicht die eine Definition dafür. Denk z.B. mal an sowas wie Freundschaft, gibt es dafür eine feste Definition? Ich würde behaupten, dass wir alle das Konzept kennen verstehen, ohne dass es konkret definiert werden muss.
Und gerade da es Geschlechterrollen in allen bekannten Gesellschaft gibt bzw. gab geht man stark davon aus, dass es in der Natur des Menschen liegt eine Gesellschaft mit Geschlechterrollen zu bilden.
Die gesellschaftlichen Stereotypen und Erwartungen definieren die Männlichkeit.
Männer haben Muskeln. Männer sind schon als Baby blau.
Männer haben keine Gefühle und fragen nicht um Hilfe.
Pass auf dass deine Kleidung keine Farben zwischen Rot und Lila hat, sonst denkt noch jemand du wärst ein Mädchen.keine Farben zwischen Rot und Lila
Ist Burgunder ok?
Natürlich haben wir Gefühle, Hunger zum Beispiel.
Pass auf dass deine Kleidung keine Farben zwischen Rot und Lila hat
Das ist der weirdeste Shit. Mein Neon-Pinkes Shirt ist das Beste. Dicht gefolgt von weiteren “unmännlichen” Batikfarben.
Kaputte Leute, warum sollte ich als Mann darauf verzichten, wie ein Regenbogenpapagei auszusehen? Was mir da entgehen würde.
Ich würde dir antworten, aber deine Frage impliziert eine gewisse Abneigung, was mich zurückhaltend macht.
Nenne doch erstmal selbst die drei männlichsten Männlichkeitskriterien, welche du kennst, ohne Stereotypen zu bedienen.
Ok ich glaube es geht mir hier weniger um eine Abneigung, sondern um die Frustration etwas nicht zu verstehen. Du hast mit der Annahme deiner Aufgabe vielleicht recht, ich kann nämlich nicht wirklich benennen, was männlich ist und was nicht. Wenn ich das versuchen würde, fühlt es sich irgendwie sexistisch an, Männern und Frauen gegenüber. Weiß nicht ob das Sinn ergibt.
Wie wäre es zum anfangen mit etwas knallhartem: Nicht selbst stillen zu können ist männlich. Und damit klar kommen auch.
Das nicht selbst stillen können kann aber auch auf Frauen zutreffen. Teilweise leiden sie da relativ stark drunter, dass muss man jetzt nicht schlimmer machen, indem man das als “männlich” bezeichnet. Die fühlen sich in ihrer Weiblichkeit da schon idR ohne das genug in Frage gestellt. Und auch wenn sie damit klar kommen fühlen die sich nicht zwangsläufig männlich.
Aber aber aber
japanischer samurai bzw. starker arbeiter der die familie ernähren und nebenbei noch mit dem großen bösen wolf wrestlen kann denke ich mal.
ein veraltetes gesellschaftsbild bei dem gesellschaftlicher einfluss tatsächlich noch was mit körperlicher stärke zu tun hat.
War das Gefühl der sogenannten Bedrohung ihrer Männlichkeit erstmal geweckt, dann reagierten die Männer darauf meist sehr emotional, mit Ärger, Angst und Unwohlsein. Und viele Männer haben auf diese Bedrohung - dieses Gefühl, eben nicht männlich genug zu sein - reagiert, indem sie Verhaltensweisen annahmen, die sie offenbar für männlicher hielten.
Zum Beispiel, indem sie Frauen oder schwule Männer stärker diskriminierten und ihnen gleiche Rechte absprachen. Außerdem befürworteten diese Männer nun stärker eine aggressivere Politik, sprachen sich eher für Waffen aus, für größere, schwerere Autos - sie versuchten also, stärker den vorherrschenden männlichen Stereotypen zu entsprechen.
Lea Lorenz berichtet, dass sich Männer dann eher für Handlungen aussprechen würden, “die versuchen, diesen höher gestellten Status als Mann in der Gesellschaft wiederzuerlangen, indem man zum Beispiel Frauen belästigt. Oder es wurde sich weiter entfernt von einem offen schwulen Mann gesetzt, als Männer das getan haben, die nicht bedroht wurden.”
Diese Gedankenakrobatik ist bemerkenswert. “Ich fühle mich in meiner Männlichkeit verunsichert, deswegen befürworte ich nun Diskriminierung und belästige Frauen.”
Kurios.
In mir steckt leider auch dieses Bild von toxischer Männlichkeit. Ich habe es weitgehend im Griff, aber ganz weg ist es halt auch nicht. Der Leidtragende bin idR eigentlich auch nur ich, daher halb so wild. Sozialisation und die Art, wie ich aufgewachsen bin, haben das zu verschulden.
Dennoch kam mir nie in den Sinn mich deswegen für “aggressivere Politik” auszusprechen oder Menschen zu diskriminieren oder gar Frauen zu belästigen.
Was für eine dumme Reaktion darauf.Am Ende ist es immer wieder das gleiche Spiel: Man Versucht Gefühle von Angst (bzw. Machtlosigkeit) mit Gefühle von Überlegenheit zu verdrängen, und meistens eignen sich dafür klassische Sündenböcke, da man dafür auch noch von manchen Gruppen gelobt wird.
Das ganze Thema ist ziemlicher ragebait. Was soll das überhaupt “Männer” als gesonderte Kategorie zu führen? Wieso wird darüber berichtet? Es könnte ja auch über den Unterschied zwischen (zwei Flugzeugmodelle hier einfügen) berichtet werden, weil es gibt ja bestimmt auch jemanden, der sich dafür interessiert.











