Es ist mal wieder so weit: Es ist der erste Sonntag im Monat. Habt ihr diesen Monat etwas gemacht, um von US-Technik, spionierender DE-Technik, teuren kommerziellen Abo-Zwängen oder ähnlichem wegzukommen?
Ich persönlich war den Mai eher etwas “faul”, was eher daran liegt, dass ich schon diverses umgesetzt habe. Strava hat mir aber jetzt mit den API-Änderungen einen Teil der Arbeit abgenommen. Ich habe keine Lust ein Abo bei denen zu bezahlen und daher wird Strava bei mir demnächst durch etwas anderes ersetzt. Ich habe mir schon vor einer Weile Geo Activity Playground installiert und das macht genau das, was ich eigentlich von Strava erwarte: Es verwaltet meine Aktivitäten und zeigt dann Statistiken dazu an. Diesen ganzen sozialen Krempel benötige ich nämlich nicht und ich teile auch keine Touren in irgendwelchen Netzwerken, weil es eh keine Sau interessiert. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich die Daten da ohne den Strava-Sync rein bekomme.
Mein Smartphone läuft nun auf IodéOS. Vielleicht kriege ich meine Familie noch zum Wechsel, aber da fällt es noch etwas schwerer.
Gute Streaming Alternativen fehlen mir noch, da eine DVD/Blu-Ray Bibliothek aufzubauen etwas das Budget sprengt, aber ist ja ein Marathon und kein Sprint, wie wir immer zu sagen pflegen.
Die Tage will ich mal yunohost ausprobieren.
Hab meinen gebraucht erstandenen Roborock direkt mit Valetudo geflasht. War super erklärt und hat einwandfrei funktioniert, und das, obwohl mein Gerät ein Auseinanderbauen bis zur Platine benötigte.
Oha nice, das Projekt kannte ich noch nicht.
Aktuelles Projekt (nicht nur heute) ist “weg von Google Drive und Photos”, ist aber noch in einer sehr frühen Phase. Ich hab die Optionen eingegrenzt auf Proton, Infomaniak oder NextCloud. NextCloud würde ich auch extern professionell hosten lassen, das alles selbst zu Hause zu machen ist mir noch zu viel.
Über Hinweise und Erfahrungswerte zu diesen drei Optionen sowie zu Anbietern die NextCloud-Hosting im Angebot haben würde ich mich freuen.
Ich habe mir NextCloud auf den RaspberryPi installiert. Läuft zwar aktuell nur außerhalb meines Heimnetzes, aber mit VPN gehts auch von Zuhause aus. Hat wohl was mit SSL zu tun.
Ist eigentlich nicht so, dass ich vorher aktiv US-Clouds genutzt hätte (aus bekannten Gründen), aber ist definitiv “nice to have”!
ich werde heute endlich sticker erstellen (hoffentlich) um mehr leute auf https://feddit.org/ einzuladen.
Ich beteilige mich nach einer Pause wieder auf Feddit.
Welcome back :)
Danke! :)
Bin bislang etwas faul gewesen, weil mein Haushalt schon lange vor 2025 komplett auf Linux und degoogled Android lief und ich viel big tech von Anfang an verweigert habe.
Über Pfingsten ging diesmal allerdings recht viel:
- FairPhone 6 (bezogen über Galaxus, nix Amazon) mit iodéOS ausgerollt. (Ein Verwandter kam auf mich zu. Ihm war die Werbung auf seinem Google-Telefon unheimlich geworden…)
- Ich habe mein eigenes Pixel 6a (Restbestand prä-2025) von einer verstorbenen customROM auf GrapheneOS umgestellt. Jetzt, wo ich weiß, dass es trägt, migriere ich kommende Woche zwei weitere Telefone zu Graphene.
- Daheim: Docker-Container gehärtet. (Hätte ich längst machen sollen.) Nextcloud, Jellyfin, Audiobookshelf, Navidrome, Rustdesk, und Co laufen jetzt etwas sicherer.
- Passwort-Manager KeepassXC/DX an Verwandtschaft ausgerollt. Dabei: Auf Wunsch Galaxus- und Klarna-Konto registriert, um Amazon und PayPal meiden zu können.
- Alternativen Syncthing-Client BasicSync ausprobiert. Nach der intransparenten Übergabe des Syncthing-Fork-Repos an einen unbekannten neuen Maintainer hatte ich da etwas Vertrauensprobleme und wollte mich nicht auf Frickelei mit Termux einlassen. BasicSync regelt im Wesentlichen nur die Betriebsbedingungen und leitet sonst an die WebGUI weiter.
Docker-Container gehärtet. (Hätte ich längst machen sollen.)
Was hast du denn da genau gemacht?
- mit rootless Docker experimentiert (funktioniert aber für mich derzeit nicht)
- Privilegien und capabilities eingeschränkt
- Zugriff auf den Docker-Socket entfernt (dort, wo Container diesen überhaupt hatten)
- flächendeckend Ressourcen eingeschränkt
- userns-remapping
Ich bin offen für weitere Vorschläge, wenn du welche hast. :)
Hab mein meine Docker Umgebung auf meinem Heim-Bediener (Caddy-Proxy, Dockhand, Owncloud, Forgejo, Jellyfin, Tandoor, Open-WebUI, Ollama, Beszel, WinBoat) und auf meinem VPS (zusätzlich NTFY und Molly-Socket) auf rootless Podman umgestellt. Erst noch via podman-compose und jetzt alles komplett mit SystemD via Quadlets.
Als ich das das erste Mal probiert habe bin ich 0 klar gekommen aber einige chats mit der kostenlose ChatGPT Variante haben meinen Horizont sehr erweitert. Es läuft jetzt alles, sogar GPU Unterstützung für Ollama. Für den Caddy proxy der die services in den Podman containern ausliefert, benutze ich redir SystemD services, was noch nicht ideal ist aber die meisten anderen services laufen ohne viel Anpassungen. Meist müssen nur die korrekten Rechte für volume mounts gesetzt werden.
Mit den ganzen supply chain attacks fühl ich mich jetzt sehr viel sicherer. Falls du interesse an den quadlet files hast (sollte dein docker stack ähnlich sein), könnte ich u.U. dir das per mail senden. Ich möchte das ganze noch nicht veröffentlichen, da ich noch an 'ner blog Reihe dazu schreibe.
Kannst du ein bisschen mehr über die Härtung deiner Container erzählen? Habe Jellyfin und Audiobookshelf auf Blech installiert, überlege aber auf Docker zu wechseln um die Infrastruktur im Zweifelsfall schnell wieder aufbauen zu können.
Hier habe ich das eben schonmal überblickshaft zusammengeschrieben.
Docker (compose) ist schon geil wegen exakt der Portabilität, die du ja schon angesprochen hast. Ich werde meine Container demnächst noch ein Proxmox-VMs verlegen. Das ist dann im Wesentlichen nur: “Daten reinkopieren > docker-compose.yaml laufen lassen > fertig”.
Ich setze mich an einen der Orte von der Liste und guck ob jemand vorbei kommt und Hilfe braucht oder haben will.
Erzähle mal etwas mehr darüber, wenn du magst! Ich überlege da auch dran, konnte mich aber bislang nicht so richtig aufraffen, weil ich nicht so recht weiß, was mich da erwartet.
Klar!
Also mein Plan das ich mich da einfach hinsetze und gucke wer so kommt und welche Fragen es gibt.
Ich hab meinen Laptop mit Linux zum vorführen mit dabei (man kann also rum klicken und sehen das ja, der browser und office funktionieren genauso wie auf windows) und hab auch den USB Stick mit Linux dabei, könnte also installieren. Meine Vorstellung von diesen Events ist Erstkontakt, für Leute die lieber irgendwo hin gehen und mit jemandem reden als Artikel oder Videos im Internet zu machen. Also, z.b. den Rentner oder nicht-tech affine die das in der Zeitung lesen.
Sonst hängt es relativ von den Leuten ab die die Events organisieren, das steht meistens in der Beschreibung drin. Manchmal ist groß Show und Workshops und andere machen das wie ich und bieten allgemeine Beratung an.
Wichtig ist auch noch, das es diese Events zentral an diesen ersten Sonntagen gibt, aber es gibt auch sonst viele Hilfsangebote. Bei mir in Berlin gibt es Volkshochschulkurse und Angebote in Bibliotheken die ähnliche Hilfestellung geben können, aber halt häufiger unter der Woche und natürlich arbeiten die nicht Sonntags.
Ich kämpfe noch immer mit dem Umstieg vom iPhone auf GrapheneOS.
Bis das nicht abgeschlossen ist, binde ich mir erstmal nichts neues ans Bein.
Ziemlicher Endgegner diese Umstellung …
Woran hakt es denn? Was sind so deine Baustellen?
Ich habe den Kommentar nicht geschrieben, habe aber so ziemlich das selbe Problem. Habe iPhone seit dem ersten, da ist Android schon irgendwie anders. Und dann ist ja Graphene besonders… Ich bräuchte wohl mal sowas wie ne 1:1-Beratung, um damit weiterzukommen
Gibt eigentlich nichts mehr was ich jetzt gerade noch machen könnte.
- Alle Streamingdienste gekündigt.
- Nextcloud ist bei Hetzner.
- Mail bei Posteo.
- Edit: NewPipe für YouTube, ohne das oder eine gleichwertige Alternative ist YouTube für mich tot.
Google Account löschen folgt, dann werde ich mein Smartphone aber noch weiter nutzen müssen weil ich gerade kein Geld für ein anderes habe, und ich habe Angst das es ab September nicht mehr zu gebrauchen ist ohne Google Account.
MasterCard wäre ich gerne noch los aber meine Bank gibt keine Option die Karte zu kündigen. Ich benutze halt nur die Girocard.
Ich hab gestern versucht Caddy auf meinem Debian Server aufzusetzen, um Jellyfin etc. per https im LAN und via Tailscale zu erreichen, musste aber nach 2 Stunden verzweifelt aufgeben. Caddy hab ich zum laufen gebracht, hört auf Port 443, aber von außen konnte ich den Service bisher nicht erreichen. Vielleicht probiere ich es heute nochmal mit frischem Anlauf. Die bekackten KI-Zusammenfassungen helfen beim Suchen leider auch überhaupt nicht weiter…
Jellyfin und Caddy gibt es als Container-Addon für Nextcloud AIO, falls daran Interesse besteht. Ist für Anfänger vermutlich die einfachste Methode das ganze zum laufen zu kriegen.
Kennst du Nginx-Proxy-Manager?
Kann zwar bei weitem nicht so viel wie nginx oder Caddy, ist aber unendlich einfacher zum aufsetzen.
Kenne nginx vom Hören aber nicht Nginx-Proxy-Manager. Hatte gelesen Caddy soll sehr einfach im Vergleich z.B. zu Traefik sein. Habe mich jetzt erstmal dazu entschieden mit Grundlagen zu proxies reinzuhauen, forward/reverse proxies etc. Ich weiß viel zu wenig darüber und denke das ewige debuggen wird um einiges leichter, wenn man die Technologie dahinter versteht.
Ja, das ist sicher sinnvoll.
Ich war und bin noch immer einfach zu faul das alles zu lernen, mehr als Domain mit Zertifikat -> IP + Port musste ich noch nie machen und dafür ist NginxProxyManager meiner Meinung nach ideal.
Fehlt nur die Zeit, alle Dokumente zu digitalisieren die noch in Ordnern liegen…
Das mache ich einfach Stück für Stück, irgendwann bin ich fertig. Habe so einen WICHTIGE DOKUMENTE Ordner der so einigermaßen sortiert ist aber aus allen Nähten platzt. Da hab ich mir dann ein Post-It reingelegt, wie weit ich mit dem Digitalisieren bin. Und man kann ja erstmal mit den wichtigsten Dokumenten anfangen, sollten nicht mehr als 10-20 sein. Bin jetzt bei etwa 100 Dokumenten…
Mein Ziel wäre mal endlich notmuchmail aufzusetzen, um meinen alten GMail Account (von vor der degooglifizierung) lokal zu archivieren und durchsuchbar zu machen. Dann kann ich die Daten bei Google löschen (jaja, ob die das wirklich löschen ist anzuzweifeln). Dazu dann noch ein Sync aus meinem aktuellen Mail Server dort rein, und ein halbwegs nutzbares Frontend dazu…
Oeehhhhhhh
Benachrichtigung von homeassistant, der lokal läuft auf das android handy nicht per websocket der dauerhaft offen ist und akku frisst. Sondern per signal. Dafür neuen account bei signal für mein festnetztelefon machen und dann kann das signal nachrichten schicken…
Und hab spotify premium gekündigt
Gestern habe ich die Installation von Debian 13 (Trixie) auf meinem gebraucht gekauften Lenovo ThinkPad fertiggestellt. Der Laptop läuft jetzt genau so, wie ich ihn haben möchte und ist jetzt meine Referenz für weitere Debian 13 Installationen.






