Tja. Ich würde sagen, auch ein eigenes Auto ist für viele Azubis oder Studierende mittlerweile unbezahlbar - und, von ländlichen Regionen abgesehen, auch oft nicht nötig. Dann ist es ja auch richtig, wenn Firmen das bezahlen, die Azubis mit Führerschein brauchen.
Bin jetzt 36, hab nie einen gemacht und es auch nie bereut. War mir schon damals zu teuer und bin in einer sehr armen Familie in einer Sozialwohnung aufgewachsen, da war an ein Auto auch gar nicht zu denken.
Jetzt könnte ich mir beides leisten, aber wozu? Mit dem Geld für den Schein, Sprit, Reparaturen und die Versicherung kann ich so viel schönere Sachen anstellen.
Bei dem Vollzugsdefizit im Straßenverkehr braucht man halt aber auch keinen Führerschein mehr. Also, außer man hat eine dunkle Hautfarbe, dann wird man schon kontrolliert.
Edit: Jetzt, wo ich so drüber nachdenke ist das quasi Dobrindts Ausländermaut 🤯
Wir haben doch eh in 2 Jahren voll autonome Autos! (Sagten sie 2016)
Der VDA, oder war das VDI, hat auch 2008 gesagt, fass es in zwei oder drei Jahren Elektroautos gibt.
gabs ja auch (?)
Diese Geringverdiener können sich doch sowieso keinen Porsche leisten, wozu dann ein bezahlbarer Führerschein?
4000 Ocken??? Wahnsinn. Ich hab 2007 knapp unter 1000 gezahlt.
4000€ für einen lächerlichen PKW-Führerschein ohne Anhänger ist schon mehr als absurd. Ab wann ist das eigentlich strafbarer Wucher?
2001 hab ich für 2500€ B und CE auf einen Schlag bekommen.
2001 ist aber auch 25 Jahre her (ja, wirklich), das sind im Schnitt 1.8% Inflation.
Ich würde mal drauf tippen, dass sich die Reallöhne allerdings weniger nach oben entwickelt haben.
Warum tun wir eigentlich alle so, als ob Inflation ein Naturzustand wäre?
Weil es das mehr oder weniger ist?
Wir haben in Deutschland und der EU das offizielle Ziel von 2% Inflation im Jahr. Das wird gemacht, damit wir sicher über der Deflation sind, wo es sich mehr lohnen würde das Geld einfach zu behalten als zu investieren.
Du kannst gerne versuchen ein Finanzsystem entwicklen das Inflation nicht braucht, aber mach dich lieber erstmal schlau warum das Finanzsystem das wir haben so gemacht wurde wie es jetzt ist.
Für 4000 kann man auch einen Monat ins EU Ausland gehen und den Führerschein dort machen.
einen Monat ins EU Ausland
Gilt da nicht auch mittlerweile, dass man dort seinen Wohnsitz haben muss (mit 185-Tage-Regel)?
Das ändert leider alles.
Allerdings können deutsche Staatsbürger nicht einfach im Ausland die Fahrerlaubnis machen. Die Bedingungen: Man muss in dem Land einen Wohnsitz haben – und sich mindestens 185 Tage im Jahr dort aufhalten.
Polen: In Polen kostet der Führerschein zwischen 600 und 1.200 Euro. Einzelne Fahrschulen bieten sogar Unterricht auf Deutsch an.
Es wird also trotzdem genutzt.
Die Auswirkung der günstigeren Ausbildung:
In Ländern wie Österreich oder Italien sind die Versicherungskosten für Fahranfänger häufig höher.
Die Auswirkung der günstigeren Ausbildung:
In Ländern wie Österreich oder Italien sind die Versicherungskosten für Fahranfänger häufig höher.
Ist das in Deutschland mittlerweile anders? Zumindest in ancient times, als ich eben angefangen habe, wäre die Versicherung für mich sehr teuer gewesen, wenn ich nicht über Mama (❤️) “mitversichert” gewesen wäre.
Die Versicherungsprämie richtet sich in der Regel nach dem zu erwarteten Risiko. Das Alter spielt da mit rein (sehr junge und sehr alte Fahrer sind teurer), genauso wie die Art des versicherten Fahrzeugs und verschiedene andere Faktoren, die sich an der Unfallstatistik festmachen lassen.
Ich denke das ist der direkte Vergleich für Fahranfänger. In Deutschland ist es teurer als für Fahrer mit Erfahrung, in anderen Ländern ist es aber noch teurer.
Als ich klein war… bekam man für 500 Mark ein Auto.
Autos bekommt man immer noch billiger als einen Führerschein.
Fahrlehrer, Handwerker,… der ganze Mittelstand verteuert sich. Gehen zu viele in Rente?
Ich frag mich grad mit welchem Argument die den Preis rechtfertigen, ich hab grad mal die Hälfte gezahlt und das ist schon viel Geld für einen Auszubilden.
Wärst du halt einfach früher geboren. Selbst schuld.
Eine Fahrstunde kostet heute ca 70 €. Viele Fahranfänger benötigen heute mehr davon, weil z.B. die Assistenzsysteme, die im Fahrschulauto verbaut sind, abgeprüft werden können. Dazu müssen sie neben dem schneller und rücksichtsloser gewordenem Straßenverkehr auch den sicheren Umgang damit beherrschen.
Ein weiterer Punkt ist, dass es bei vielen schon an dem Bestehen der Theorieprüfung scheitert und sie schon um diese zu bestehen mehrere Anläufe brauchen. Da in der Regel kurz bevor die (erste) Theorieprüfung bevorsteht mit Fahrstunden angefangen wird, sammeln sie dann, bis sie die dann endlich bestanden haben, munter weiter praktische Stunden.
Da viele Fahranfänger zunehmend oft passiv am Smartphone daddelnd im Elterntaxi unterwegs sind, müssen sie vielfach erstmal das Konzept vom Straßenverkehr (inklusive der Frage, wo ist links und wo ist rechts) verstehen, lernen Geschwindigkeiten und Abstände richtig einzuschätzen, etc.
Hinzu kommt, und das ist in Prüfungssituationen fatal, das verhalten anderer Verkehteilnehmer richtig einzuschätzen: Omas auf dem Pedelec sind ziemlich schnell, auch von links auf dem Gehweg kann ein E-Scooter angesaust kommen, der Typ im BMW beschleunigt nach dem Verlassen des Kreisverkehrs wie ein ihrer, sodass die Lücke, die für den Fahrschüler eigentlich groß genug zum Abbiegen gewesen wäre, nun zu klein ist und der BMW bremsen musste.Eine Fahrstunde kostet heute ca 70 €. Viele Fahranfänger benötigen heute mehr davon, weil z.B. die Assistenzsysteme, die im Fahrschulauto verbaut sind, abgeprüft werden können. Dazu müssen sie neben dem schneller und rücksichtsloser gewordenem Straßenverkehr auch den sicheren Umgang damit beherrschen.
Der ganze Assistenzdreck gehört weg, der macht Fahren nicht sicherer, sondern unsicherer, weil Leute sich blind darauf verlassen und von dem vielen Warngepiepse und -geblinke auf dem Display abgelenkt werden. Leute, die in einem verdammten Raumschiff mit drölf verschiedenen Assistenzsystemen und allen möglichen Automatiken Führerschein gemacht haben, sind außerdem kaum noch in der Lage, ein einfaches, älteres Auto (wie Fahranfänger dann häufig haben) ohne den Kram zu fahren, da fehlt schon das Verständnis dafür, dass man die Handbremse von Hand bedienen muss.
Als ich damals™ meinen Führerschein gemacht habe, hatten die neu angeschafften Golf V auch keinen Abstandspiepser mehr, weil der die Fahrschüler nur irritiert hat.
Die Dinger sind überall, wo es wirklich eng wird, auch maximal kontraproduktiv. Die piepsen schon wie verrückt, wenn genug Platz ist, dass dazwischen noch ein verdammter Schwertransport mit Überlänge und Überbreite parken könnte.
Da viele Fahranfänger zunehmend oft passiv am Smartphone daddelnd im Elterntaxi unterwegs sind, müssen sie vielfach erstmal das Konzept vom Straßenverkehr (inklusive der Frage, wo ist links und wo ist rechts) verstehen, lernen Geschwindigkeiten und Abstände richtig einzuschätzen, etc.
Keine Sorge, das wird sich durch die KI stark ändern!!
Aber das zu lernen ist ja alles nichts Neues, was rechtfertigt aber die 70€? Ich behaupte jetzt einfach mal das da der Gewinn mehr gestiegen ist als die Ausgaben.
Nee, Benzin ist teuer, der Fahrlehrer will bezahlt werden und die Fahrzeuge werden ja auch nicht billiger, weder in der Anschaffung noch im Unterhalt.
Wenn ich halt sehe, dass die Fahrschulautos hier nur noch Audis und 3,5t SUVs sind, weil (und das hab ich von nem Fahrlehrer) die Lehrer mit Billigautos nicht Arbeiten wollen, dann steigt halt sich da in der Umlage. Interessant wär, eine Aufschlüsselung der Dübendorf nach Lohn, zu unterhält und Anschaffung…
Das kommt sicher darauf an, wie umkämpft der Arbeitsmarkt in der Region ist. In der Fahrschule, in der mein Schwager angestellt ist, fahren sie T-Roc oder, wie er, Tiguan, was ja im Grunde Polo und Golfklasse ist.
Gut die Bezahlung las ich zu, aber der rest ist jetzt nicht so explodiert wie der Preis des Führerscheins. E-Auto und der Binzinpreis ist schnuppe.
https://feddit.org/post/32801705 Passt ja super








