Ab heute gelten in der EU schärfere Regeln für Verpackungen. Das Ziel: die Menge an Müll deutlich reduzieren. Nach dem Aus für Plastik-Trinkhalme heißt es für Verbraucher bald Abschied nehmen von bestimmten Verpackungen. Von Sarah López.
Stimmt, die 70% werden beim Input gemessen.
Wenn Kunststoff verbrannt wird und die Schlacke im Straßenbau verwendet wird, zählt das nach Kreislaufwirtschaftsgesetz dennoch als thermische Verwertung (auch wenn streng genommen hinterher ein Teil stofflich verwertet wird) und darf nur erfolgen, wenn die stoffliche Verwertung nicht möglich ist. Z. b. weil es sich um schlecht trenbbare Verbundskunststoffe handelt, die mit den neuen Vorgaben hoffentlich bald endlich nicht mehr standardmäßig als Verpackung eingesetzt werden. Das wurde so definiert, um genau diese Tricksereien zu verhindern. Es gibt auch Kunststoffflakes, die im Straßenbau verwendet werden können und als stoffliche Verwertung angesehen werden dürfen, die werden aber nicht verbrannt.
Hast du eine Quelle dafür, dass Schlackenutzung im Straßenbau als stoffliche Verwertung gemäß Abfallhierarchie angesehen werden darf?
Ich war in den letzten Jahren aus beruflichen Gründen bei den Novellen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes eigentlich immer weitestgehend auf dem Laufenden und würde mich wundern, wenn es derzeit dieses Schlupfloch noch gibt, diese Grauzone wurde eigentlich schon seit langer Zeit durch klare Definitionen geschlossen. Meines Wissens nach zumindest, man bekommt ja auch nicht immer alles mit.
Ich will auch gar nicht die schlechte Verwertungsquote bei Kunststoffen schön reden, meine Aussage bezog sich nur darauf, dass es nicht stimmt, dass der Großteil aus dem Gelben Sack verbrannt wird (auch nicht wenn er verschmutzt ist), das rechtlich gar nicht erlaubt ist und ein wichtiger Aspekt, warum immer noch Unmengen verbrannt werden dürfen (oder müssen) durch die neuen Regeln ab 2030 eingedämmt werden soll.
Was reycelbares Verpackungsdesign ausmachen kann an der stofflichen Verwertungsquote, kann man ja, wie du auch schreibst, am Pfandsystem von PET-Flaschen sehen, mit Quoten weit über 90%.
Aus dem gelben Sack ja: das trifft insbesondere Aluminium.
Hier, mal schön erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=f1cmYHVrHpk
“Recycling” zu Asphalt nach der Verbrennung ist stoffliche Verwertung.
Stimmt, die 70% werden beim Input gemessen. Wenn Kunststoff verbrannt wird und die Schlacke im Straßenbau verwendet wird, zählt das nach Kreislaufwirtschaftsgesetz dennoch als thermische Verwertung (auch wenn streng genommen hinterher ein Teil stofflich verwertet wird) und darf nur erfolgen, wenn die stoffliche Verwertung nicht möglich ist. Z. b. weil es sich um schlecht trenbbare Verbundskunststoffe handelt, die mit den neuen Vorgaben hoffentlich bald endlich nicht mehr standardmäßig als Verpackung eingesetzt werden. Das wurde so definiert, um genau diese Tricksereien zu verhindern. Es gibt auch Kunststoffflakes, die im Straßenbau verwendet werden können und als stoffliche Verwertung angesehen werden dürfen, die werden aber nicht verbrannt. Hast du eine Quelle dafür, dass Schlackenutzung im Straßenbau als stoffliche Verwertung gemäß Abfallhierarchie angesehen werden darf? Ich war in den letzten Jahren aus beruflichen Gründen bei den Novellen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes eigentlich immer weitestgehend auf dem Laufenden und würde mich wundern, wenn es derzeit dieses Schlupfloch noch gibt, diese Grauzone wurde eigentlich schon seit langer Zeit durch klare Definitionen geschlossen. Meines Wissens nach zumindest, man bekommt ja auch nicht immer alles mit. Ich will auch gar nicht die schlechte Verwertungsquote bei Kunststoffen schön reden, meine Aussage bezog sich nur darauf, dass es nicht stimmt, dass der Großteil aus dem Gelben Sack verbrannt wird (auch nicht wenn er verschmutzt ist), das rechtlich gar nicht erlaubt ist und ein wichtiger Aspekt, warum immer noch Unmengen verbrannt werden dürfen (oder müssen) durch die neuen Regeln ab 2030 eingedämmt werden soll. Was reycelbares Verpackungsdesign ausmachen kann an der stofflichen Verwertungsquote, kann man ja, wie du auch schreibst, am Pfandsystem von PET-Flaschen sehen, mit Quoten weit über 90%.