Ab heute gelten in der EU schärfere Regeln für Verpackungen. Das Ziel: die Menge an Müll deutlich reduzieren. Nach dem Aus für Plastik-Trinkhalme heißt es für Verbraucher bald Abschied nehmen von bestimmten Verpackungen. Von Sarah López.
Welche (Verbund-)Kunststoffverpackungsarten fast durchweg aus dem Stoffkreislauf herausfallen und größtenteils in die Verbrennung gehen, ist schon lange bekannt und dieses Problem wird durch die hier besprochene EU-Verordnung ab 2030 angegangen. Besser spät als nie wenn man mich fragt.
ok also verstehe ich das richtig dass schwierig zu recycelnde (stoffliche verwertung) kunststoffe weniger erlaubt werden durch dieses neue gesetz?
und darf ich noch fragen, wofür werden kunststoff-abfälle heute üblicherweise stofflich verwertet? also was sind da so typische anwendungsfälle? was wird daraus wieder hergestellt?
Genau! Alle Verpackungen werden je nach Recyclingfähigkeit in 3 Kategorien eingeteilt und ab 2030 darf die schlechteste Kategorie nur in Ausnahmefällen noch benutzt werden. Welche Verpackung unter welche Kategorie fällt, wird aber erst 2028 festgelegt (möge die Einteilung streng werden).
Wofür die verwendet werden, hängt von der Kunstoffart ab, aber z. B. Ungefärbtes und sortenreines PET (transparent) oder HDPE (milchig) lässt sich recht problemlos im Kreislauf führen (Ausnahme Lebensmittelverpackungen, die dürfen recycelt nur aus Pfandflaschen oder Produktionsausschüssen hergestellt werden.).
Man sieht (oft am Boden des Produkts) eine Einstanzung mit dem Kunsstofftyp, falls es recycelt wurde, steht oft ein kleines r davor, z.B. rPET.
Bei mir zuhause fällt mir für rPET da z.B. die Spüliflasche ins Auge, bei rHDPE die Shampooflasche. Auch viele Folien entstammen oft dem Recycling oder Euroboxen, Regentonnen (das sind so die Produkte, die mir im Haushalt auffallen). Sehr viel PET geht auch (leider) als Polyestergewebe in Kleidung. Letztendlich wird leider noch so viel frisches Kunststoffgranulat aus Erdöl hergestellt, dass recyceltes einfarbiges Granulat direkt als gleichweriger Wertstoff in irgendwelche Produkte geht, der Flaschenhals beim Recycling soweit ich weiß derzeit ist weniger die Verwendung des Recyklats (zumindest bei PET und HDPE) als die Sortenreine Sammlung/Trennung oft schlecht recycelbar designten Materials (zumindest in D mit hoher Sammelquote).
ok also verstehe ich das richtig dass schwierig zu recycelnde (stoffliche verwertung) kunststoffe weniger erlaubt werden durch dieses neue gesetz?
und darf ich noch fragen, wofür werden kunststoff-abfälle heute üblicherweise stofflich verwertet? also was sind da so typische anwendungsfälle? was wird daraus wieder hergestellt?
Genau! Alle Verpackungen werden je nach Recyclingfähigkeit in 3 Kategorien eingeteilt und ab 2030 darf die schlechteste Kategorie nur in Ausnahmefällen noch benutzt werden. Welche Verpackung unter welche Kategorie fällt, wird aber erst 2028 festgelegt (möge die Einteilung streng werden). Wofür die verwendet werden, hängt von der Kunstoffart ab, aber z. B. Ungefärbtes und sortenreines PET (transparent) oder HDPE (milchig) lässt sich recht problemlos im Kreislauf führen (Ausnahme Lebensmittelverpackungen, die dürfen recycelt nur aus Pfandflaschen oder Produktionsausschüssen hergestellt werden.). Man sieht (oft am Boden des Produkts) eine Einstanzung mit dem Kunsstofftyp, falls es recycelt wurde, steht oft ein kleines r davor, z.B. rPET. Bei mir zuhause fällt mir für rPET da z.B. die Spüliflasche ins Auge, bei rHDPE die Shampooflasche. Auch viele Folien entstammen oft dem Recycling oder Euroboxen, Regentonnen (das sind so die Produkte, die mir im Haushalt auffallen). Sehr viel PET geht auch (leider) als Polyestergewebe in Kleidung. Letztendlich wird leider noch so viel frisches Kunststoffgranulat aus Erdöl hergestellt, dass recyceltes einfarbiges Granulat direkt als gleichweriger Wertstoff in irgendwelche Produkte geht, der Flaschenhals beim Recycling soweit ich weiß derzeit ist weniger die Verwendung des Recyklats (zumindest bei PET und HDPE) als die Sortenreine Sammlung/Trennung oft schlecht recycelbar designten Materials (zumindest in D mit hoher Sammelquote).