Heute hatte die Ankündigung auf die Preise noch keine Auswirkung. Das könnte sich aber ändern - und zwar zum Wohle der Verbraucherinnen und Verbraucher. Ulrich Kater rechnet damit, dass die VAE die Fördermenge des Öls erhöhen werden. Das würde auf längere Sicht fallende Ölpreise mit sich bringen.
Aber auch niedrige langfristige Investitionen in einer Welt, in der die Erschließung neuer Reserven ohnehin sehr teuer ist.
Wir haben wahrscheinlich Peak Oil überschritten, und der weltweite Einsatz der nun billigeren erneuerbaren Energien und Batterietechnik in Gebäudeheizung und -klimatisierung, Stromerzeugung, und Strassentransport wird diese Entwicklung massiv beschleunigen. Es ist wahrscheinlich völlig unvorhersagbar, ob ein neues Erdölprojekt in 5 , 10, oder 15 Jahren überhaupt noch Profite bringt. Also wird es wenig neue Projekte geben (ausser evtl. Fracking). Letzteres kann zu massiven weiteren Preisspitzen führen.
Das ist gut fürs Klima.
Und schlecht für alle Akteure, Industrien und Länder, die jetzt noch an der alten Technik festhalten.
Wir sehen vor allen Dingen gerade eine Nachfragezerstörung. Jedes Solarpanel, das in Deutschland auf ein Dach gebaut wird, verringert die Nachfrage nach Strom aus Gaskraftwerken. Jedes E-Auto, was gekauft wird, wird nie mit Öl betankt werden. Jedes Windkraftwerk verhindert, dass ein Ölkraftwerk gebaut wird oder weiterläuft. Wir sehen den massiven Zubau von erneuerbaren Energien weltweit mit wirklich beeindruckenden Kurven. Und das Zeugs, was jetzt gebaut wird, das hält. Solarpanele schaffen locker 30 oder 40 Jahre, Windkraftanlagen auch. Das ist auch keine Entwicklung, die auf Deutschland oder Europa beschränkt ist, sondern gerade die Schwellenländer bauen aktuell massiv Erneuerbare aus. Das ist übrigens auch total verständlich, weil sie natürlich jeden dieser Ölpreis heftiger mitnehmen als wir.
Die aktuelle Krise wird das alles nur noch verstärken. Ich gehe aber zum Beispiel davon aus, dass diverse gerade in Russland zerstörte Ölinfrastruktur nicht wieder in dem Umfang ausgebaut wird. Wir wissen auch, dass perspektivisch die Weltbevölkerung eher schrumpfen wird. Und selbst wenn Milliarden Menschen in den Schwellenländern mehr Strom verbrauchen sollten in Zukunft, bedeutet das nicht, dass diese mehr Öl konsumieren.
Und schlecht für alle Akteure, Industrien und Länder, die jetzt noch an der alten Technik festhalten.
Und genau deswegen wundert es mich, dass die Öl-Länder nicht schon längst massiv in EE und Wasserstoff- oder eFuel-Erzeugung investieren.
Sie haben massiv Flächen für PV, vermutlich auch noch Ecken die auch für Wind gut sind, sind zentral organisiert, um das einfach auf Order von Oben umzusetzen, und aktuell noch genügend Geld dafür. Sie könnten den chinesischen PV-Markt Leerkaufen und in 2-3 Jahren im großen Maßstab grünen Wasserstoff und eFuels an ihre bisherigen Öl-Abnehmer verkaufen, die zum großen Teil ja schon entsprechende Planungen für den Umstieg haben.
Und das ganze wäre vermutlich sogar noch lukrativ, denn die Gestehungskosten sind dort minimal, die Preise für grüne Energieträger noch heftig hoch. So könnten Sie die Abhängigkeit Ihrer Abnehmer für die nächsten Jahrzehnte sichern.
Aber irgendwie tut sich da wenig, zumindest bekommt man bis auf ein paar verstreute PV-Projekte nicht viel mit.
Öl ist schon heute im Betrieb in vielen Bereichen teurer als zum Beispiel grüner Strom. Allerdings ist bei viele fossilen noch sehr viel Kapital in alter Infrastruktur drin und die neue ist auch sehr teuer in der Investition. Zum Beispiel hat man das bei Wärmepumpen und Ölheizungen. Bei E-Autos dürfte das ähnlich sein.
Natürlich bewegt sich das ganze System in Gleichgewichten, Schweinezyklen, und dynamischen Oszillationen um diese. Aber wenn Instabilitäten zu stark werden, können solche dynamischen Systeme auch zerfallen bzw. chaotisch werden. Und so was mögen Investoren nicht. Vor allem da die Geschwindigkeit der Umstellung aufs solare System bei weiten schneller ist als Investituonszyklen in der Ölindustrie.
Würdest Du eine Wohnung mieten und fpr 3000 Euro umziehen, wo die Miete in 3 Jahren bei 500 Euro liegen kann, aber auch 4000? Risiko kostet Geld.
Aber auch niedrige langfristige Investitionen in einer Welt, in der die Erschließung neuer Reserven ohnehin sehr teuer ist.
Wir haben wahrscheinlich Peak Oil überschritten, und der weltweite Einsatz der nun billigeren erneuerbaren Energien und Batterietechnik in Gebäudeheizung und -klimatisierung, Stromerzeugung, und Strassentransport wird diese Entwicklung massiv beschleunigen. Es ist wahrscheinlich völlig unvorhersagbar, ob ein neues Erdölprojekt in 5 , 10, oder 15 Jahren überhaupt noch Profite bringt. Also wird es wenig neue Projekte geben (ausser evtl. Fracking). Letzteres kann zu massiven weiteren Preisspitzen führen.
Das ist gut fürs Klima.
Und schlecht für alle Akteure, Industrien und Länder, die jetzt noch an der alten Technik festhalten.
Wir sehen vor allen Dingen gerade eine Nachfragezerstörung. Jedes Solarpanel, das in Deutschland auf ein Dach gebaut wird, verringert die Nachfrage nach Strom aus Gaskraftwerken. Jedes E-Auto, was gekauft wird, wird nie mit Öl betankt werden. Jedes Windkraftwerk verhindert, dass ein Ölkraftwerk gebaut wird oder weiterläuft. Wir sehen den massiven Zubau von erneuerbaren Energien weltweit mit wirklich beeindruckenden Kurven. Und das Zeugs, was jetzt gebaut wird, das hält. Solarpanele schaffen locker 30 oder 40 Jahre, Windkraftanlagen auch. Das ist auch keine Entwicklung, die auf Deutschland oder Europa beschränkt ist, sondern gerade die Schwellenländer bauen aktuell massiv Erneuerbare aus. Das ist übrigens auch total verständlich, weil sie natürlich jeden dieser Ölpreis heftiger mitnehmen als wir.
Die aktuelle Krise wird das alles nur noch verstärken. Ich gehe aber zum Beispiel davon aus, dass diverse gerade in Russland zerstörte Ölinfrastruktur nicht wieder in dem Umfang ausgebaut wird. Wir wissen auch, dass perspektivisch die Weltbevölkerung eher schrumpfen wird. Und selbst wenn Milliarden Menschen in den Schwellenländern mehr Strom verbrauchen sollten in Zukunft, bedeutet das nicht, dass diese mehr Öl konsumieren.
Und genau deswegen wundert es mich, dass die Öl-Länder nicht schon längst massiv in EE und Wasserstoff- oder eFuel-Erzeugung investieren.
Sie haben massiv Flächen für PV, vermutlich auch noch Ecken die auch für Wind gut sind, sind zentral organisiert, um das einfach auf Order von Oben umzusetzen, und aktuell noch genügend Geld dafür. Sie könnten den chinesischen PV-Markt Leerkaufen und in 2-3 Jahren im großen Maßstab grünen Wasserstoff und eFuels an ihre bisherigen Öl-Abnehmer verkaufen, die zum großen Teil ja schon entsprechende Planungen für den Umstieg haben.
Und das ganze wäre vermutlich sogar noch lukrativ, denn die Gestehungskosten sind dort minimal, die Preise für grüne Energieträger noch heftig hoch. So könnten Sie die Abhängigkeit Ihrer Abnehmer für die nächsten Jahrzehnte sichern.
Aber irgendwie tut sich da wenig, zumindest bekommt man bis auf ein paar verstreute PV-Projekte nicht viel mit.
Ich seh auch gegenteilige tendenzen:
Preise Runter => mehr verbrauch
Mehr ölförderung => mehr öl => mehr CO2
Öl ist schon heute im Betrieb in vielen Bereichen teurer als zum Beispiel grüner Strom. Allerdings ist bei viele fossilen noch sehr viel Kapital in alter Infrastruktur drin und die neue ist auch sehr teuer in der Investition. Zum Beispiel hat man das bei Wärmepumpen und Ölheizungen. Bei E-Autos dürfte das ähnlich sein.
Natürlich bewegt sich das ganze System in Gleichgewichten, Schweinezyklen, und dynamischen Oszillationen um diese. Aber wenn Instabilitäten zu stark werden, können solche dynamischen Systeme auch zerfallen bzw. chaotisch werden. Und so was mögen Investoren nicht. Vor allem da die Geschwindigkeit der Umstellung aufs solare System bei weiten schneller ist als Investituonszyklen in der Ölindustrie. Würdest Du eine Wohnung mieten und fpr 3000 Euro umziehen, wo die Miete in 3 Jahren bei 500 Euro liegen kann, aber auch 4000? Risiko kostet Geld.