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“Insofern lässt sich generell feststellen, dass sich die Ungleichheit der Bildungschancen in Deutschland über die drei Jahre weiter verfestigt hat”, heißt es in der Studie. Diesmal legten die Wissenschaftler aber besonderes Augenmerk auf den sogenannten Gendergap, also Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Der Rückstand von Jungen bei der Schulbildung ziehe sich durch alle sozialen Schichten, erklärte Ifo-Forscherin Vera Freundl. Er verstärke sich im Verlauf der Schulzeit und betrage im Alter von 16 bis 18 Jahren sogar 9,6 Prozentpunkte.

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  • meerstyler@feddit.org
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    2 days ago

    Ich glaube, das mit dem Patriarchat solltest du dir nochmal in Ruhe angucken, Katherina. Unser Sohn wird bald 2 und von Fremden unterschiedlich behandelt, je nachdem ob er was Blaues oder Pinkes anhat. Wenn er 10 ist, wird er das ganze Männlichkeitsgedöns sowas von intus haben, kannst du dir nicht ausdenken.

    • KatherinaReichelt@feddit.org
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      2 days ago

      Aber rechtfertigt das eine schulische Ungleichbehandlung? Er ist immer noch ein Kind.

      Und ich weiß, dass es immer wieder gerne behauptet wird, dass Männer im Patriarchat gigantische Vorteile haben und damit eine Benachteiligung wie eine Frauenquote in bestimmten Bereichen gerechtfertigt ist. Ich kann es aber jetzt wirklich nicht sehen, wie das für kleine Kinder gelten soll. Das ist selbst schon bei den vielbeschworenen älteren weißen Männern etwas problematisch, aber bei Kindern einfach völlig daneben.

      • meerstyler@feddit.org
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        2 days ago

        Ich wollte weder irgendwas rechtfertigen noch für oder gegen Geschlechtervorteile argumentieren, sondern schlicht darauf hinweisen, dass Frauen und Männer von klein auf unterschiedlich behandelt werden, und dann später eben auch unterschiedlich handeln. Dieser Prozess ist m.E. ein wesentlicher Zug des Patriarchats.