

Man hüte sich vor den Ideen des Merz…


Hier muss man jetzt retten was zu retten ist und mit den inhaltlich und moralisch natürlich sehr angebrachten Verurteilungen dieser ganzen Scheissaktion rettet man aktuell leider gar nichts.
Doch, man rettet die “Seele” einer Nation die sich mal “nie wieder!” auf die Fahnen geschrieben hatte. In dem Moment in dem wir uns zu Vasallen eines expansionistischen Unrechtsregimes machen geben wir dem ganzen Legitimität und verabschieden uns von der Verantwortung die wir mit unserer Geschichte einfach haben. Hier ist einfach der Punkt an dem man sagen muss - ob diplomatisch oder nicht - “es reicht!”.


Wie wäre es mit rosa Socken?


Das wird erst dann ein Thema wenn wir in ein paar Monaten die nächste “Flüchtlingskrise” haben…


Du kannst sowas nicht pathologisieren
Mal ganz stumpf zurück gefragt: Warum eigentlich nicht? Ist ein irrationaler Hass auf Menschen anderen Aussehens / anderer Herkunft / Geschlechtsidentität / etc. “geistig gesund”? Und sogar wenn man so etwas in das “normale” Spektrum einsortieren würde, ein Verhalten wie das des Täters deutet doch definitiv auf eine fehlerhafte Sozialisierung hin…


Den Prozessausgang kommentiert Andreas N. nüchtern. Er sei realistisch: „Welche Strafe soll denn die Haltung des Haupttäters ändern?“
Ich denke DAS ist der Punkt an dem man ansetzen könnte: Solche Menschen wie den Täter gehören vielleicht nicht unbedingt ins Gefängnis, sondern eher in stationäre psychiatrische Behandlung.


Da fällt mir ein Witz ein den mein Opa gerne mal erzählt hat:
“Die Familie sitzt am Esstisch beim Mittagessen, fragt der kleine Fritz: ‘Pappa, wer war das denn nun, der den Reichstag angezündet hat?’ - antwortet der Vater: ‘Ess ess! Junge ess ess wird sonst kalt!’”


Ich denke “ruhig bleiben” ist genau das falsche was man tun kann…
Do not go gentle into that good night. Rage, rage against the dying of the light.


Der Witz ist ja: Ich bin vor ~10 Jahren über mehrere Jahre durchgängig Motorrad gefahren - egal ob Regen, -5 Grad und Schnee oder brütende Hitze im Sommer, die olle Kawa war mein einziges Transportmittel. Kaum ist Frau und Kind da verweichlicht man irgendwie und plötzlich muss man ein wenig mit sich kämpfen um statt des klimatisierten, vorgewärmten PKWs das Ebike zu nehmen 😀


Ich weiß, Äpfel und Birnen und so, aber bei mir war das Ganze jetzt der endgültige Tritt in den Hintern um mir endlich ein Ebike für den Arbeitsweg zu besorgen. Gut 15 km Arbeitsweg eine Strecke in einer eher hügeligen Region mit nahe Null öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich hoffe ich bleibe meinen Vorsätzen treu…
Ey, mein dreijähriger ist deutlich sozialer! Wolltichnurmalgesagthaben…