

Schon lange vor seiner Inbetriebnahme 2001 war die Verwendung des atomwaffenfähigen Stoffes höchst umstritten, da er internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Verbreitung von atomwaffenfähigem Material zuwider läuft.
Was sagt denn die IAEA dazu, wann kommen Kontrollen? Immerhin ›die für Deutschland wichtigste Organisation in diesem Bereich‹.
Die Landtags-Grünen fordern, dass er erst wieder in Betrieb gehen darf, wenn statt des auf 95 Prozent angereicherten Urans solches mit höchstens 50 Prozent zur Verfügung steht.
Atomkraft, ja bitte. Ganz normaler Grünen-Standpunkt, I guess.



Du hast Recht, mein Fehler das da mit reinzuinterpretieren, da war ne Prise zu viel Empörung im Spiel. Mit 20 MW hat der Reaktor auch eine viel niedrigere Leistung, als normale AKWs.
Der Reaktor ist dennoch bereits seit der Planung und bis heute ein Streitpunkt für Atomgegner und Anwohner. Die Nutzung ohne Genehmigung und der Betrieb mit waffenfähigen Uran samt Verschleppung der Umrüstung seit Jahrzehnten müsste meiner Meinung nach einem eigentlichen grünen Ideal ganz anders aufstoßen. Aber ja, die heutigen Forderungen der Landtagsgrünen sind eher nicht das Problem. Ich streich den Take mal raus.
Dafür, dass ich jetzt doch etwas tiefer reingeschaut habe, hier ein paar andere Tidbits:
2016 inis.iaea.org
2018 dpg-verhandlungen.de
2021 sueddeutsche.de
2022 umweltinstitut.org
2024 taz.de
2024 welt.de