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In der Vergangenheit traten Priester und Anhänger der Bruderschaft mit antijüdischen Äußerungen öffentlich in Erscheinung. Ein im Januar 2009 ausgestrahltes Fernsehinterview des später ausgeschlossenen und inzwischen verstorbenen Bischofs und Holocaustleugners Richard Williamson führte zu seiner Verurteilung wegen Volksverhetzung.[3] Dies sorgte für eine schwere Krise im Pontifikat Papst Benedikts XVI., weil es kurz nach der Aufhebung seiner Exkommunikation durch den Papst ausgestrahlt wurde und Irritationen auslöste, die auf den Papst zurückfielen.[4] Der Schweizer Provinzial der Jesuiten, der Judaist Christian Rutishauser, bescheinigte der Institution als Ganzes auch noch 2019 eine „eindeutig antijudaistische Stoßrichtung“.[5]
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