[…]

In dem Brief warnen die Arbeitnehmervertreter zudem vor einem schwindenden Vertrauen vieler Beschäftigter in die Politik. Es wachse die Sorge, dass die Interessen von Arbeitnehmern im Bundestag nicht ausreichend vertreten würden. Dies könne politischen Kräften außerhalb der demokratischen Mitte nutzen, heißt es.

Die IG Metall unterstützt die Initiative. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage von n-tv, der Brief zeige beispielhaft, wie angespannt die Stimmung in vielen Betrieben derzeit sei. Er spiegele wider, wie Beschäftigte den politischen Diskurs wahrnähmen.

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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    1 day ago

    Dies könne politischen Kräften außerhalb der demokratischen Mitte nutzen, heißt es.

    Tja, was will die Regierung eigentlich erreichen?

  • jenesaisquoi@feddit.org
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    1 day ago

    Rechtsliberale Reiche wählen

    diese vertreten nicht das Proletariat

    Proletarier: überraschte Donnermaus

  • it_depends_man@lemmy.world
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    2 days ago

    Das die sowas sagen liegt daran das sie nach der Arbeit noch stehen und ganze Sätze formulieren können. Es wird in Deutschland einfach zu wenig gearbeitet!

    /s aus formalen Gründen

  • brainwashed@feddit.org
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    2 days ago

    hier der Brief im Wortlaut

    https://stuttgart.igmetall.de/aktuelles/2026/offener-brief-an-bundeskanzler-friedrich-merz

    Wir fordern:

    • Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren!
    • Eine Rentenpolitik, die die tatsächliche Lebensarbeitszeit und den Eintritt ins Berufsleben berücksichtigt.
    • Verlässliche Rahmenbedingungen für die Altersteilzeit.
    • Keine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und ein uneingeschränktes Bekenntnis zum Acht-Stunden-Tag!

    Also eher so 3/4 Forderungen für Bald-Rentner.

    • brewbart@feddit.org
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      2 days ago

      Ist ja aber legitim. Wir andern müssen uns halt auch hinter eine / mehrere Fassaden sammeln und so gemeinsam Druck ausüben

      • brainwashed@feddit.org
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        2 days ago

        Alles richtig, nur macht das doch das wieder den Eindruck, als wünschte sich der gemeine Arbeiter nicht sehnlicher als früher Rente, mehr Rente, länger Rente. Dass man das am Ende auch durch ein simples mehr an Netto selbst erreichen und gestalten kann, wird durch Gewerkschaften leider nicht gerne gesehen und noch weniger artikuliert.

        • smokeysnilas@feddit.org
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          2 days ago

          simples mehr an Netto selbst erreichen

          Unser System ist aber an allen Ecken und Enden darauf ausgelegt genau das zu verhindern. Vor allem eben die gesetzlichen Pflichtversicherungen, die per Pflichtbeitrag das Einkommen abschöpfen bevor es netto gespart werden kann. Und dann starre Regeln mit festen Altersgrenzen vorgeben.

          Und was die Regierung vorschlägt bedeutet gleiche Beiträge zu den Pflichtversicherungen aber weniger Gegenleistung, kombiniert mit zusätzlicher Belastung durch private Vorsorge. Insofern müsste man die Debatte fair führen: wenn private Vorsorge und Verantwortung dann bitteschön wenigstens ersatzweise und nicht zusätzlich. Woher soll das simple mehr an Netto sonst kommen?

          • brainwashed@feddit.org
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            2 days ago

            Bei mir rennst du damit offene Türen ein. Aber bevor wir hier Rentenbeiträge senken, stürzt eher die Regierung. allerdings ist auch heute schon keine private Vorsorge zu betreiben fahrlässig, dann muss man den engeren Gürtel im Alter halt wollen.

            • smokeysnilas@feddit.org
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              2 days ago

              allerdings ist auch heute schon keine private Vorsorge zu betreiben fahrlässig

              Das ist halt schon Verarsche und eine krasse Benachteiligung gegenüber früheren Generationen. Beiträge bleiben gleich oder steigen und Leistungen werden gekürzt. Aber die Wähler wollen es offenbar so.

              • brewbart@feddit.org
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                2 days ago

                Stimmt schon, aber wenn eine Generation sich halt mehr vom Kuchen nimmt und den nachfolgenden immer weniger übrig lässt (bspw. Immobilien) wird des irgendeiner Kindergeneration immer schlechter gehen. Gibt schon Gründe warum ein alternativer Name der Boomer die “Me - Generation” ist. Ja ich weiß nicht alle Boomer, aber in deren Generation wurde es halt immer beliebter zu raffen was geht um anzugeben wie geil man sei

                • brainwashed@feddit.org
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                  2 days ago

                  Die Boomer nehmen ihre Vermögen (außer Rentenansprüche) ja nicht mit ins Grab. Ist dann nur nicht gleich verteilt.

  • plyth@feddit.org
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    2 days ago

    BMW, VW, Mercedes: Das Versagen einer ganzen Manager-Generation

    https://feddit.org/post/33434149

    Nur arbeiten reicht leider nicht. Wenn Manager und Politik jahrzehnte in die falsche Richtung steuern, fällt das auch in die Verantwortung derer, die Politiker und Betriebsräte wählen.

    Wenn wir das Geld jetzt für Waffen ausgeben, und es zu wenig neue Arbeitskräfte gibt, dann ist klar, dass Arbeiter länger arbeiten müssen. An eine frühe Rente zu glauben, das ist weltfremd.

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      2 days ago

      Also sind allein die Wähler schuld an korrupter Politik und die Politiker können nichts dafür oder was wäre hier die Konklusion?

      • plyth@feddit.org
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        2 days ago

        Die Politiker und Milliardäre können so viel schuld sein wie wir wollen, es macht unsere Lage nicht besser. Die einzigen, die die Situation verbessern können, sind die Wähler.

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
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          2 days ago

          Also ist dein Take, dass der Sozialstaat abgebaut werden soll, weil Russland und die USA Krieg führen? Das klingt für meinen Geschmack reichlich… naja.

          • plyth@feddit.org
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            1 day ago

            Im Gegenteil. Ich denke, dass der Sozialstaat erhalten bleiben soll. Dafür müssen die Wähler anders wählen wozu wir als Gesellschaft irgendwie lernen müssen, uns nicht mehr manipulieren zu lassen.

            • aaaaaaaaargh@feddit.org
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              1 day ago

              Nein, die Frage war, ob das in deinem Argument so verknüpft wird, weil das massiv verkürzt wäre, Geo- und Inlandspolitik zusammenwirft und so eine Abstraktionshöhe schafft, von der man viel behaupten, aber nichts konstruktives ableiten könnte.

              • plyth@feddit.org
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                1 day ago

                der Sozialstaat abgebaut werden soll, weil Russland und die USA Krieg führen

                Das klingt nach Absicht und dass es um den Abbau ging.

                Man hätte den Krieg z.B. auch über mehr Inflation finanzieren können. Fakt ist, dass wir Sonderausgaben haben, die gegenfinanziert werden müssen. Wenn jetzt kein Geld für Rente da ist, dann liegt das an diesen Ausgaben. Natürlich kann man jetzt auch was anderes kürzen, oder die Vermögensteuer einführen, aber das wird noch nicht diskutiert.

                • aaaaaaaaargh@feddit.org
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                  1 day ago

                  Dagegen spricht, dass inzwischen doch vielmals bekannt wurde, dass Sondervermögen zu großen Teilen zweckentfremdet werden, um Haushaltslöcher zu stopfen (da gab es doch mal das schöne Stichwort “Verschiebebahnhof” vor einigen Monaten).

                  Man hätte den Krieg z.B. auch über mehr Inflation finanzieren können.

                  Das verstehe ich nicht.

                  Wenn jetzt kein Geld für Rente da ist, dann liegt das an diesen Ausgaben.

                  Nein, das liegt meiner Meinung nach daran, dass das System sich einfach selbst nicht trägt und immer durch zweckentfremdete Mittel querfinanziert wurde. Durch die Mehrausgaben wird das nur jetzt eben sehr offensichtlich.