Der Mieterverein zu Hamburg kritisiert die Wohnungsbaugesellschaft Vonovia. Diese will am Donnerstag rund eine Milliarde Euro an Aktionäre ausschütten. Gleichzeitig steigen die Mieten in Hamburg weiter.
Das ist übrigens ein schönes Beispiel für eine “Verstaatlichungsdividende”, die wir uns als Gesellschaft auszahlen könnten: Vonovia profitiert ja auch stark von staatlichen Subventionen: Der Staat zahlt Wohngeld. Der Staat zahlt die Mieten von Bürgergeldempfängern und Asylbewerbern. Mit einer ordentlichen Staatsquote im Wohnungsbestand könnten diese 30% der Mietzahlungen einfach im Staatshaushalt bleiben.
Früher waren auch viele Vonovia Wohnungen im Staatsbesitz. Angefangen haben die mit dem kauf der Eisenbahnerwohnungen und dann kamen viele kommunale Wohnungen dazu.
einfach non profit wohngenossenschaften draus machen. eigenständig. aussehalb vom staatseigentum.
dann kann in ein paar jahren keiner mehr das tafelsilber an freunde verscherbeln
Ich spekuliere, dass Think Tanks Wien studiert haben, weil Investoren in Deutschland keine Wiener Verhältnisse wollen. Man muss mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um den sozialen Wohnungsbau nicht massiv auszubauen. Politiker müssen daher überzeigt werden, es nicht zu tun.
hmm ja kann sein. ich denke eher es ist der privatisierungswelle zuzuordnen, dass in den letzten jahrzehnten so wenig kommunaler wohnbau betrieben wurde. irgendwas von wegen “private unternehmen können das effizienter”.
Privatisierung ist erst einmal neutral. Wohnungspreise regelt der Markt. Solange es ein Überangebot gibt, sind Wohnungspreise nahe den Herstellungskosten. Die Wohnungen zu verkaufen ist sogar gut, weil dann der Staat mehr Geld hat, um neue Wohnungen zu bauen.
Der Fehler war, das Angebot nicht zu erhöhen, als die Nachfrage stieg.
Wien hätte gebaut und Bauaufträge genehmigt, Deutschland hat vergessen, Mitarbeiter für Baugenehmigungen einzustellen.
Das kann in einer Kommune aus versehen passieren, aber nicht deutschlandweit.
dass die wohnungspreise der markt regelt … naja. ich denke man darf dabei nicht vergessen, die kommune selbst als aktiven marktteilnehmer zu sehen. es gibt nämlich kein gesetz dass eine kommune nicht aktiv wohnbau betreiben darf, ganz im gegenteil die wohnungen können dadurch genauso qualitativ hochwertig und kosteneffizient sein, aber die langfristigen mieteinnahmen fließen zurück in die kommune, anstatt an private investoren.
markt ja, aber nur wenn man die kommune als aktiven marktteilnehmer versteht.
Das ist übrigens ein schönes Beispiel für eine “Verstaatlichungsdividende”, die wir uns als Gesellschaft auszahlen könnten: Vonovia profitiert ja auch stark von staatlichen Subventionen: Der Staat zahlt Wohngeld. Der Staat zahlt die Mieten von Bürgergeldempfängern und Asylbewerbern. Mit einer ordentlichen Staatsquote im Wohnungsbestand könnten diese 30% der Mietzahlungen einfach im Staatshaushalt bleiben.
Früher waren auch viele Vonovia Wohnungen im Staatsbesitz. Angefangen haben die mit dem kauf der Eisenbahnerwohnungen und dann kamen viele kommunale Wohnungen dazu.
einfach non profit wohngenossenschaften draus machen. eigenständig. aussehalb vom staatseigentum. dann kann in ein paar jahren keiner mehr das tafelsilber an freunde verscherbeln
wenn die wohngenossenschaft groß genug wird dann geht sie m.m.n. fließend in eine politische gemeinde (kommune) über.
ich denke sogar, solche wohngenossenschaften (dörfer) sind der historische ursprung von gemeinden.
siehe Wien. da gibt es viel kommunalen wohnungsbesitz. Vielleicht sollte man da die finanzielle Situation als Fallbeispiel studieren.
Hat man sicher, um zu wissen, was es zu vermeiden gilt.
?
Ich spekuliere, dass Think Tanks Wien studiert haben, weil Investoren in Deutschland keine Wiener Verhältnisse wollen. Man muss mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um den sozialen Wohnungsbau nicht massiv auszubauen. Politiker müssen daher überzeigt werden, es nicht zu tun.
hmm ja kann sein. ich denke eher es ist der privatisierungswelle zuzuordnen, dass in den letzten jahrzehnten so wenig kommunaler wohnbau betrieben wurde. irgendwas von wegen “private unternehmen können das effizienter”.
Privatisierung ist erst einmal neutral. Wohnungspreise regelt der Markt. Solange es ein Überangebot gibt, sind Wohnungspreise nahe den Herstellungskosten. Die Wohnungen zu verkaufen ist sogar gut, weil dann der Staat mehr Geld hat, um neue Wohnungen zu bauen.
Der Fehler war, das Angebot nicht zu erhöhen, als die Nachfrage stieg. Wien hätte gebaut und Bauaufträge genehmigt, Deutschland hat vergessen, Mitarbeiter für Baugenehmigungen einzustellen.
Das kann in einer Kommune aus versehen passieren, aber nicht deutschlandweit.
dass die wohnungspreise der markt regelt … naja. ich denke man darf dabei nicht vergessen, die kommune selbst als aktiven marktteilnehmer zu sehen. es gibt nämlich kein gesetz dass eine kommune nicht aktiv wohnbau betreiben darf, ganz im gegenteil die wohnungen können dadurch genauso qualitativ hochwertig und kosteneffizient sein, aber die langfristigen mieteinnahmen fließen zurück in die kommune, anstatt an private investoren.
markt ja, aber nur wenn man die kommune als aktiven marktteilnehmer versteht.
Gerne. Für mich stellt sich dann die Frage, warum die Kommunen nicht soviel bauen, dass es keine Wohnungsnot mehr gibt und die Mietpreise fallen.
Kreuzigt Ihn, er hat Sozialismus gesagt!
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