Ich setze 100$ auf “Die Bodycams waren ausgeschaltet”.
Nach den Schüssen auf eine beeinträchtige 12 Jährige in Bochum letztes Jahr und (ich meine, korrigiert mich) 2024 auf einen Mann in psychischer Ausnahmesituation in Dortmund könnte man meinen, die Beamten würden so langsam mal geschult werden sowas zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Da gehört endlich eine Änderung ins Gesetz… wenn ein Polizist ohne bodycam jemanden erschießt (Oder sonstwas) dann muss der Polizist dafür verantwortlich gemacht werden.
Die Funktionsfähigkeit der bodycams muss eine hohe Priorität einnehmen.
Aktuell ist es meine ich so, dass die Bodycams primär zum Schutz der Polizei gedacht sind, nicht um deren Arbeit zu kontrollieren. Da müsste man wahrscheinlich erstmal den Einsatzzweck umdefinieren.
Würde den Polizisten vor ungerechtfertigten Anschuldigungen schützen, wenn er die Bodycam eingeschaltet hat.
Aber auch bei gerechtfertigten Anschuldigungen in Schwierigkeiten bringen. Daher führt die aktuelle Definition “Bodycams sollen Polizei schützen” dazu, dass sie eben primär eingeschaltet werden, wenn man sich korrekt verhält und nicht, wenn man zwielichtiges im Sinn hat.
Einfach Beweislastumkehr. Ist in der Medizin doch auch so. Wenn etwas nicht korekt dokumentiert wurde muss der Arzty beweisen, dass er/sie unschuldig ist.
Böse Zungen würden behaupten, das Machtinstrument des Staates tut genau das, wozu es gedacht ist.
Da ich irgendwie das Gefühl hatte in letzter Zeit häufiger von so etwas zu lesen habe ich übrigens mal ein wenig recherchiert (ok, zugegeben, ich habe einfach mal “Tödliche Polizeischüsse Statistik” in Ecosia eingetackert) und bin dabei auf folgende Seite gestoßen:
Verglichen mit den Amis immer noch auf sehr niedrigem Niveau…
USA sollte da definitiv nicht die Referenz sein. Bin mir sicher du hast das nicht so gemeint, musste es aber ausschreiben.
Äh ja… das die Amis da auf einem komplett kranken Level unterwegs sind ist natürlich klar.





